Andrea Eberle, Sie bieten mit Ihrem Shadia-Studio nur das Sugaring an, ohne andere kosmetische Behandlungen, ist das nicht etwas gewagt?

Wer nichts wagt der nichts gewinnt – heisst es doch. Ich wage es, mich nur auf das effizienteste, langanhaltendste und vor allem hautschonendste Enthaaren mit Shaba-Zuckergel zu spezialisieren und verzichte auf weitere kosmetische Angebote.

 

Sind in Ihrer Zuckerpaste ebenfalls chemische Inhaltsstoffe enthalten wie in anderen Enthaarungssprodukten wie im (angeblich) natürlichen Wachs?

Ganz und gar nicht! Shaba-Zuckergel besteht aus reinem Zucker, vermischt mit Wasser und Zitronensaft. Die Haut als grösstes Organ des Menschen, wird also weder durch künstliche Wirkstoffe noch durch Laserlicht negativ beeinträchtigt.

 

…das bedeutet wiederum dass auch tätowierte Haut durch ihre Shaba-Methode enthaart werden kann?

Ganz genau! Es wird sehr davon abgeraten tätowierte Haut zu lasern. Wie auch Menschen mit Gefässleiden vom Wachsen abgeraten wird.

 

Dann bleibt einem sozusagen nur noch das Sugaring – also die Metohode welche Sie anbieten– oder das Epiliern mit dem Elektro-Epilierer.

Nun, ich überlasse es selbstverständlich jedem selber, wie er seinen Körper enthaaren möchte, was er seiner Haut zumutet, respektive wie diese auschauen wird. Bevor ich mich selbst mit Sugaring enthaaren liess, machte ich dies ebenfalls mit dem Elektro-Epilierer. Egal welches Gerät mir empfohlen wurde, schlussendlich zupfte der Epilier mehr oder weniger nur auf einem sehr schmalen Grat (der Epiliererbreite) meine Haare aus, respektive zog daran um die Haare durch die Mechanik lediglich abzubrechen und nicht komplett mit den Wurzeln zu entfernen. Das Ganze kam somit einem Rasieren unter zupfenden Schmerzen nah. Auch das Ergebnis war dem des Rasieres somit nah, wer rasiert bekommt Stoppeln (also dicke Haarenden) der einzige Unterschied vom Epilieren zum Rasieren war, dass ich beim Epilieren sehr viele eingewachsen Haare hatte und die Haut deshalb pickeliger war als beim Nassrasieren.

 

Sie sprechen von stoppeln, wie oder warum gibt es diese je nach Enthaarungsart?

Das menschliche Haar ist beim Haaransatz breiter und wird gegen das Ende hin spitz zulaufend. Rasiert man sich oder bricht man sich das Haar durch einen Epilierern der nicht alle Haare samt Wurzeln ausreist, so trennt man die Spitze vom Rest, übrig bleibt somit eine stumpfe Bruchstelle. Diese Bruchstelle ist es auch welche den typischen Bürsten oder eben Stoppeleffekt bewirkt. Ich vergleich es immer mit zwei unterschiedlichen Pinseln, der eine spitz zulaufend der andere mit geraden abgeschnitten Haaren....

 

Das heisst es ist das Haarende welches entscheidet ob man das Gefühl von stoppeln hat oder von feiner glatter Haut?

Ganz genau, am besten probieren Sie das Sugaring mit Shaba einfach selber aus. Mit verschiedenen Härtegraden der Zuckerpaste (je nach Hautregion und Raumtemperatur) werde ich Ihnen die Haare in grösstmöglichen Flächen (damit das Schmerzempfinden so klein wie möglich gehalten wird) entfernen. Durch den Zuckergel wird Ihre Haut zusätzlich gepeelt und wird somit noch zarter. Je nach Haarwuchs dauert es drei bis vier Wochen bis die Haare wieder mit weichen Spitzen nachwachsen.

 

Zusammenfasend, warum sollte man(n) sich bei Ihnen enthaaren lassen?

Weil die Methode sehr effizient, preiswert und wirklich hautschonend ist. Weil das Haar sehr fein nachwächst und stetig weniger wird. Und vielleicht weil man es einfach leid ist sich jeden zweiten Tag zu rasieren, nur um einen gepflegten haarlosen Körper für den Sport, die Hygiene oder das ästhetische Aussehen zu haben.